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arnold bode unframed

Malerei und Graphik des documenta-Gründers

Ausstellung in der Neuen Galerie •03. Juni 2022 bis 09. Oktober 2022


MHK_Arnold Bode_Augustbild_1957_58_©Museumsverein Kassel_Foto Arno Hensmann.jpgMHK, Arnold Bode, Augustbild, 1957/58, ©Museumsverein Kassel, Foto Arno Hensmann

Der Name Arnold Bode (1900-1977) ist untrennbar verbunden mit der documenta, die als „Museum der 100 Tage“ einen festen Platz im internationalen Kunstgeschehen hat. Als Initiator, Kurator, Netzwerker, rastloser Promoter und unkonventioneller Gestalter legte er 1955 den Grundstein für dieses Ausstellungsereignis. Zeitgleich zur documenta fifteen widmet sich die Retrospektive „Arnold Bode Unframed“ zum ersten Mal seinem malerischen und graphischen Schaffen und damit einer kaum bekannten Seite des documenta Gründers.

Bode zeichnete und malte Zeit seines Lebens ununterbrochen. Dabei reflektierte er die aktuellen künstlerischen Entwicklungen vom Expressionismus und der Neuen Sachlichkeit bis hin zur informellen Malerei der Nachkriegszeit. Sein künstlerischer Weg spiegelt sich in zahlreichen Ausstellungsbeteiligungen, Mitgliedschaften in Künstler:innengruppen und in seiner Lehrtätigkeit an der Werkakademie in Kassel, die er nach dem Krieg mitbegründete.

Ergänzt durch Archivmaterial präsentiert die Bode-Schau in der Neuen Galerie mehr als 80 Werke aus sechs Jahrzehnten von der Studienzeit an der Kasseler Kunstakademie in den 1920ern bis zum umfangreichen Spätwerk. Sie bietet Einblick in das ebenso reiche wie wandelbare Œuvre. Es gilt, seine Arbeiten neu zu entdecken!

Die Ausstellung ist eine Kooperation der Museumslandschaft Hessen Kassel, des documenta archivs, der Galerie Rasch und der Kunsthochschule Kassel.