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Goldrausch – Die Pracht der Goldledertapeten

Museum Schloß Wilhelmshöhe, 7. Dezember 2006 bis 25. März 2007


Schimmernde Goldmuster, glanzvolle Ornamente - Goldledertapeten gehören zu den bedeutendsten Besitztümern des Deutschen Tapetenmuseums. Während ihrer Blütezeit vom 16. bis ins 18. Jahrhundert schmückten sie die kostbaren Interieurs des Adels und wohlhabender Bürger.

Die Sonderausstellung ist der Geschichte des prunkvollen Wandschmucks vom 16. bis ins 19. Jahrhundert gewidmet. Anschaulich wird die Vielfalt der abstrakten und figürlichen Dessins präsentiert. Granatapfelmuster, inspiriert von italienischen Seidensamten, bilden den Auftakt zu einer Fülle exquisiter Wandverkleidungen, die sich in einzelnen Panneaux (Goldlederstücken) erhalten haben. Es erscheinen groteske Masken, üppige Blumenbouquets und raffinierte Bandornamente. Auch die geprägten, oft farbig gefassten Goldledertapeten, die sich seit der Mitte des 17. Jahrhunderts von den Niederlanden aus verbreiteten, gehören zum Repertoire: Prachtvoll gerahmte Prunkvasen, dralle Putti in prangenden Fruchtgehängen und neugierige Äffchen in wuchernden Blattranken.

Herzstück der Ausstellung ist ein erstmalig ausgestelltes Goldleder-Kabinett aus der Mitte des 18. Jahrhunderts. An den Wänden werden exotische goldene Drachen als Brunnenfiguren auf blumengeschmückten Sockeln gezeigt. Die aufwendige ornamentale Rahmung verblüfft durch ihre Detailfreude, das Dekor lässt die Raumkunst einer vergangenen Epoche lebendig werden.


Goldrausch – Die Pracht der Goldledertapeten

Museum Schloß Wilhelmshöhe
7. Dezember 2006 25. März 2007
Di – So, 10 – 17 Uhr







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