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WH1237-1201 Foto Werner HuthmacherWandelhalle im Obergeschoss der Neuen Galerie, Foto: Werner Huthmacher

An der Schönen Aussicht mit Blick über die Karlsaue gelegen, beherbergt die Neue Galerie die städtischen und staatlichen Kunstsammlungen. Nach dem Ende der documenta 14 sind die Pforten nun wieder geöffnet und Besucher dazu eingeladen, die Sammlung der Moderne mit Gemälden und Skulpturen des 19. bis 21. Jahrhunderts neu zu entdecken.

Im Rahmen der Wiedereinrichtung wurden neue Schwerpunkte gesetzt und die bisherige Ausstellung ist um rund 50 Werke, darunter zahlreiche Schenkungen und auch Neuerwerbungen, ergänzt worden. Der Rundgang führt von der romantischen Landschaftsmalerei über Meisterwerke des deutschen Impressionismus, die abstrakte Kunst der Nachkriegszeit bis zu zeitgenössischen Positionen und Ankäufen aus den zurückliegenden documenta-Ausstellungen.

Neu sind 50 Werke, darunter aktuelle documenta-Erwerbungen, Werke aus dem Depot und Ankäufe der letzten Jahre. Auch neue Themen wurden in den Fokus gerückt, etwa die französische Malerei des 19. Jahrhunderts mit Vertretern wie Gustave Courbet und Auguste Rodin und die Düsseldorfer Akademie, die in jeweils eigenen Räumen präsentiert werden.

Ein weiterer Raum ist Kunstwerken der 1960er bis 1980er Jahre gewidmet, die sich mit Material und Bewegung beschäftigen. Nach aufwendiger Restaurierung wird darin ein kinetisches Objekt von Harry Kramer präsentiert. An mehreren Stellen lassen ausgewählte Naturstudien und Ölskizzen den Betrachter einen Blick über die Schulter der Künstler werfen und gewähren – sonst meist verborgene – Einblicke in den Schaffensprozess.

Die jüngsten Erwerbungen sind Werke von Miriam Cahn, Nevin Aladağ, Susan Hiller und Edi Hila, die als Teil der documenta 14 in Kassel und Athen tausende Besucher begeistert haben. In der Sammlung der Neuen Galerie treten sie nun in einen spannungsvollen Dialog mit Werken vergangener documenta-Ausstellungen.

Entdecken Sie die bekannten Meisterwerke der Sammlung wieder und lassen Sie sich von neuer Kunst, neuen Konstellationen und neu dargestellten Zusammenhängen in der »Sammlung der Moderne« überraschen!