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»Wurstmaschine«, Foto: MHK, Arno Hensmanns

wie funktionieren die wasserspiele? ein blick hinter die kulissen (sek I und II)

Bei dieser Tour werfen die Schülerinnen und Schüler einen Blick hinter die Kulissen: Welchen Weg legt das Wasser zurück? Welche Schieber und Ventile werden geöffnet? Und wie funktioniert das einzigartige Spektakel?

Mit einem einfachen physikalischen Versuch wird anschaulich, welchen Höhenunterschied das Wasser überwinden muss, bevor die Wasserspiele auf der Nordseite des Oktogons starten. Mit Quizfragen wie »Was sind Spiegeleisen?« oder »Wie kommt der Ton zustande, wenn Zentaur und Faun auf ihren Hörnern blasen?« erfahren die Jugendlichen mehr über die barocken Wasserkünste. Wie bei absolutistischen Fürsten üblich wollte Landgraf Carl von Hessen damit seine Macht demonstrieren.

Bei den romantischen Wasserspielen gibt es nun ganz anders als im Barock keine strengen Achsen und Symmetrien mehr. Scheinbar wild und ungezähmt rauscht das Wasser die Teufelsbrücke und das Aquädukt hinunter. Ein Versuch mit Schlauch und Trichter zeigt am Ende des Rundganges, wie die über 50 Meter hohe große Fontäne als krönender Abschluss der Wasserspiele technisch funktioniert.